Verein SoViSta gegründet

  • Die demographische Entwicklung zeigt es deutlich: Die Menschen in den entwickelten Ländern werden immer älter. Dies bringt es neben anderem mit sich, dass es auch immer mehr Menschen gibt, die in irgend einer Art und Weise auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Eine Entwicklung, die unsere Gesellschaft vor die enorme Herausforderung stellt, Mittel und Wege zu finden, damit umzugehen. Die Antwort im Stanzertal: SoViSta. Mit der Firma „Dasta GmbH – Lösungen für Generationen“ wurde vor rund einem Jahr im Stanzertal in dieser Hinsicht ein besonderes Projekt ins Leben gerufen: SoViSta, die „Soziale Vision Stanzertal“. Die Ziele sind im Wesentlichen, generationsübergreifend Erfahrungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten im sozialen Bereich zu bündeln und diese denen, die es brauchen, im Rahmen des Möglichen zukommen zu lassen. Wichtig ist dabei die zentrale Vernetzung bereits bestehender professioneller und ehrenamtlicher Angebote und Schaffung neuer Möglichkeiten in diesem Bereich. Hinsichtlich des Auftretens nach außen stand bald fest, dass SoViSta ein Verein werden soll. Die konstituierende Sitzung fand vor Kurzem im Gemeindeamt Flirsch statt. Toni Stabentheiner, Chef der Firma Dasta, freute sich, dass, VertreterInnen aus allen vier Gemeinden des Vorderen Stanzertals, aus dem Wohn- und Pflegeheim Flirsch und dem Sozial- und Gesundheitssprengel im SoViSta-Vorstand vertreten sind. Als Mutter des SoViSta-Gedankens wurde Margarete Gonzo u. a. von Bgm. Helmut Mall gelobt. „Dass der Verein heute gegründet werden konnte, ist ein toller Erfolg. Das Interesse ist groß und sozial ist das Tal stark aufgestellt“, so Mall. Bgm. Roland Wecher sagte: „Am Anfang war alles etwas schwammig. Jetzt ist schon vieles konkret. Ich freue mich, dass SoViSta zustande gekommen ist und ich hoffe, dass das Projekt gut läuft.“ Zur Obfrau des Vereins wurde Maria Kössler gewählt: „Ich bin davon überzeugt, dass wir etwas weiterbringen und ich gehe mit Elan an die Sache heran“, betont Kössler in einem ersten Statement und ihre Stellvertreterin Kathrin Hörschläger ergänzte: „Wir sind Vorreiter und schon in der Zukunft. Darüber freue ich mich.“ Dasta-Chef Toni Stabentheiner: „SoViSta läuft auf zwei Schienen: sozial und vital. Es gibt viele Ideen die es umzusetzen gilt. Mit der Gründung des Vereins ist ein wichtiger Schritt getan.“ Davon, dass man aus dem Projekt viel machen kann, ist Maria Kössler überzeugt: „Es wird spannend, wie die Wohn- und Kompetenzzentren in den Gemeinden umgesetzt werden und inwieweit man gemeindeübergreifende Projekte zusammenbringt.“ Dass es trotz Ehrenamtlichkeit, immerhin gibt es schon rund 80 potenzielle SoViSta-Mitglieder, nicht ohne Geld gehen wird, ist klar. Deshalb sind Mitgliederwerbung (Beitritt ab 16 Jahren möglich, Jahresbeitrag zehn Euro), Sponsorensuche, Veranstaltungen usw. wichtig. Von Seiten der Gemeinden wird es nach Möglichkeit ein erstes Startkapital geben. Bgm. Helmut Mall und Bgm. Roland Wechner haben dies bereits zugesagt.