SoViSta rückt Schlaganfallprävention in den Mittelpunkt

  • Schlaganfallprävention in Strengen 2012Nach dem Thema Demenz veranstaltete der Verein Soziale Vision Stanzertal kürzlich in Strengen einen Vortrag über den Schlaganfall. Referent war der Internist Ludwig Knabl vom KH Zams.
    Nach Herzinfarkt und Krebserkrankungen ist der Schlaganfall die dritthäufigste Ursache für eine bleibende Behinderung oder Pflege-
    bedürftigkeit in Österreich. „Das Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen, steigt mit dem Alter. 80 Prozent der Betroffenen sind älter als 60 Jahre. Gefäßverkalkungen, zu denen es bereits ab einem Alter von 40 Jahren kommt, können zu einem Schlaganfall führen, bei dem Teile des Gehirns nicht mehr ausreichend durchblutet werden“, erklärte Knabl beim gut besuchten Vortrag im Gemeindesaal Strengen. In Tirol sind pro Jahr rund 2000 Menschen von einem Schlaganfall betroffen. Treten Schlaganfallsymptome wie plötzliche Sehstörungen, Schwindel, Lähmungen und Sprachstörungen usw. auf, ist unverzüglich notärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. „Durch rasche Hilfe können die Beeinträchtigungen in Grenzen gehalten werden“, so Knabl.  Hans Kreuzer stellte im Anschluss an das Referat den vom Land Tirol initiierten „Behandlungspfad Schlaganfall“ vor, der sich zum Ziel setzt, die Bevölkerung aufzuklären und so bei Schlaganfall rasche Hilfe zu ermöglichen.

    Foto: Paul Schranz